Milpa nennt sich eine traditionelle Anbauform indigener Völker in Mittelamerika, die es bis in den Wedding geschafft hat. Dazu werden Kürbis, Mais und Bohnen zusammen gepflanzt: Die Bohnen können am Mais emporranken, die Kürbispflanze wuchert am Boden und hält den Fuß der anderen schattig und feucht. Das ist gut für die Pflanzen und gut für die Erde.

Nadine Lechner ist Landschaftsplanerin von Beruf, die jahrhundertealte Anbaukultur testet sie derzeit im Kleinen, auf ihrem Weddinger Balkon. Dass sich Radieschen und Zwiebeln dagegen nicht mögen, hat sie dort auch aus nächster Nähe erfahren. 100 Euro hat sie für Saatgut ausgegeben, für den Balkon und Mohnsamen, die sie an Straßenrändern ausgeworfen hat. Für einen eigenen Garten fehlt der 32-Jährigen die Zeit, daher macht sie im Gemeinschaftsgarten Himmelbeet am Leopoldplatz mit.

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