Berlin - Für deutsche Muttersprachler und Muttersprachlerinnen ist das Themenkomplex „Gendern“ schon verwirrend genug. Für Zuwanderinnen und Zuwanderer ist es noch schwieriger. Selbst das Wort „Gendern“ ist für englischsprachige Menschen wie mich ziemlich merkwürdig. Als ich diesen Anglizismus zum ersten Mal hörte, dachte ich Aha, „Gendern“ muss doch irgendwas wie „einen Gender zuschreiben“ bedeuten. 

Der Duden gibt mir Recht und definiert „gendern“ als „das Gender-Mainstreaming (auf etwas) anwenden“. Aber hier im Berliner Verlag wird „das Gendern“ als Synonym für die Anwendung von gendergerechter Sprache, also genau das Gegenteil, verstanden. Verstehen Sie jetzt, warum mich das Ganze verwirrt?

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