Berlin - Stundenlang dauerten die Verhandlungen, mehrmals verzögerten sie sich, doch um halb zehn am Mittwochabend gab es endlich eine Einigung: Die Besetzung der Gerhart-Hauptmann-Schule in Kreuzberg ist beendet. Der Bezirk hat sein Räumungsersuchen zurückgezogen. Die Flüchtlinge, die mehr als eine Woche auf dem Dach ausgeharrt hatten, unterschrieben eine Vereinbarung mit dem Bezirk. Demnach dürfen sie im linken Seitenflügel des Gebäudes bleiben, außerdem können sie die Aula und einen Pavillon für Veranstaltungen und Projekte nutzen.

Die anderen Gebäudeteile werden ab diesem Donnerstag entrümpelt und dann umgebaut. Die rund 40 Bewohner sollen Hausausweise bekommen, weitere Flüchtlinge dürfen nicht kommen. Für sie gelten die selben Bedingungen wie für die rund 170 Schulbesetzer, die das Gebäude in der vorigen Woche freiwillig verlassen haben. Demnach erhalten sie finanzielle Unterstützung und ihre Verfahren sollen in Berlin geführt werden.

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