Dutzende Polizisten auf den Fluren, Personenschützer für Stadträte in allen Ecken und Amts-Mitarbeiter, die vorzeitig in den Feierabend geschickt wurden: Im Rathaus Kreuzberg herrschte am Dienstagabend Ausnahmezustand. Anlass war eine Sondersitzung des Bezirksparlaments. Sie stand im Zusammenhang mit den Ereignissen an der Gerhart-Hauptmann-Schule in Kreuzberg.

Dort waren vorige Woche die meisten der Flüchtlinge, die das Haus seit eineinhalb Jahren besetzt hielten, ausgezogen. 35 von ihnen aber blieben im Haus und drohten mit Selbstmord und Brandstiftung. Weil darauf der grüne Baustadtrat Hans Panhoff die Polizei um Räumung bat, wird er jetzt von vielen im Bezirk angefeindet. Die Linken und die Piraten beantragten am Dienstag die Abwahl von Panhoff.

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