Berlin - Als geldgierig waren die drei Vorstände der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) vor einem Jahr beschimpft worden, nachdem sie insgesamt 549.000 Euro Sonderzahlungen kassiert hatten. Dass die KV-Vorsitzende Angelika Prehn sowie ihre Stellvertreter Uwe Kraffel und Burkhard Bratzke sich zumindest rechtswidrig verhalten haben, machte am Mittwoch Richter Martin Laurisch vor dem Landessozialgericht in Potsdam in einer mehrstündigen Verhandlung klar. „Das war ein Gesetzesverstoß“, sagte er. Die KV-Vorstände zogen darauf hin noch vor einer Urteilsverkündung ihre Klage gegen die Senatsgesundheitsverwaltung zurück.

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