Berlin - Stefan T. wurde weder erschlagen noch erwürgt. Der Schädel des 43-jährigen Monteurs und auch der Schildknorpel des Kehlkopfes seien unversehrt gewesen, sagt am Donnerstag der Rechtsmediziner Marc Windgassen im Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder. Fest steht offenbar nur, dass die Leiche des Mannes zerteilt wurde. Die Beine und der Kopf, die er obduziert habe, seien mit einem scharfen Gegenstand vom Körper abgetrennt worden, so der Sachverständige. Sie passten zu dem Torso, den eine Kollegin untersucht habe. 

Windgassen gibt vor Gericht auch an, dass die im November vorigen Jahres in Pankow gefundenen Körperteile schon mehrere Wochen oder gar Monate im Freien gelegen hätten. Das erkläre auch die vollständige Skelettierung von Schädel und Beinen. Diese Aussage ist wichtig, denn gegen den wegen Mordes angeklagten Pädagogen steht auch der Verdacht im Raum, Teile der Leiche von Stefan T. verspeist zu haben. Bisher gibt es dafür keine Beweise.

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