Ein mutmaßlicher Unterstützer der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) hat vor dem Berliner Kammergericht die Aussage verweigert. Der 31-Jährige soll laut Anklage Ende 2014 an einen Mittelsmann in der Türkei 400 Euro überwiesen haben. Das Geld sei dann an ein IS-Mitglied in Syrien weitergeleitet worden.

Der Angeklagte habe gewusst, dass der Empfänger davon ein Nachtsichtgerät und ein Zielfernrohr für Kampfhandlungen erwerben wollte. Mit dem Geldtransfer habe der 31-jährige Algerier bewusst den IS unterstützen wollen. Der Verteidiger erklärte zu Prozessbeginn am Mittwoch, sein Mandant werde sich derzeit nicht zu den Vorwürfen äußern. (dpa)