Berlin - Können die Berliner nun doch noch in absehbarer Zeit auf neue U-Bahnen hoffen? Im Streit um die Auftragsvergabe kommt es früher als gedacht zu einem ersten Gerichtstermin. „Es ist mit einer Verhandlung noch in diesem Jahr zu rechnen“, sagte Claudia Wyes-Scheel, Sprecherin des Kammergerichts. Dem Vernehmen nach steht auch schon fest, wann sich die Kontrahenten in dem prachtvollen Gerichtsgebäude am Schöneberger Kleistpark treffen werden: am 15. November, hieß es. Bislang war erwartet worden, dass es erst im nächsten Jahr soweit ist.

Es gibt aber auch eine weniger gute Nachricht für die Berliner U-Bahn-Fahrgäste, die in immer volleren Zügen schwitzen müssen – und darauf hoffen, dass die Flotte endlich erweitert wird. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) dürfen den geplanten Auftrag für neue Wagen auch weiterhin nicht erteilen, hieß es. Das Gericht habe die Beschwerde, die der deutsche Ableger des französischen Bahnherstellers Alstom eingelegt hatte, mit einer aufschiebenden Wirkung versehen, hieß es aus Kreisen der Beteiligten. Gericht.

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