Nachdem die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bereits kostenloses Internet auf vielen U-Bahnhöfen anbieten, folgt jetzt die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Gesobau mit einem ähnlichen Service. Im Märkischen Viertel bietet sie Bewohnern und Besuchern des Stadtviertels an, im öffentlichen Raum kostenlos im Internet zu surfen – über „GESOBAU free Wi-Fi MV“.

Die WLAN-Hotspots, also die Sendestationen, befinden sich nach Angaben des Unternehmens an den Hauptverkehrspunkten und zentralen Plätzen des Märkischen Viertels. Dazu gehören das Märkische Zentrum am Senftenberger Ring 3, das Ribbeck-Haus am Senftenberger Ring 54 und die Gesobau-Zentrale am Wilhelmsruher Damm 142. Dort können die Nutzer E-Mails lesen, Nachrichten verschicken oder Informationen im Netz recherchieren.

Automatische Weiterleitung auf die Login-Seite

Benutzer können sich laut Gesobau direkt ohne vorherige Registrierung, Benutzernamen oder Passwort in das unverschlüsselte WLAN-Netz einwählen. Auf den mobilen Geräten erfolgt eine automatische Weiterleitung auf die Login-Seite mit den Nutzungsbedingungen. Nachdem die Nutzer diese bestätigt haben, ist das Gerät für das WLAN freigeschaltet und wählt sich automatisch innerhalb aller Hotspots im Märkischen Viertel in das Netz der Gesobau ein. Erst nach 24 Stunden müssen der Login und die Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen erneuert werden.

Mitte Dezember ging die erste Ausbaustufe für das kostenlose WLAN mit zehn Stationen in Betrieb. „Nach erfolgreicher Testphase können wir das kostenfreie, offene WLAN dauerhaft anbieten“, sagte Gesobau-Chef Jörg Franzen. Weitere Hotspots sind in Planung.

Bereits seit 2011 können sich die Mieter der Gesobau bei nötigen Reparaturen oder in anderen Mietangelegenheiten über das Internet an ihren Vermieter wenden.