Betroffene, aber auch Freundinnen und Nachbarn, können sich bei der BIG Hotline melden. 
Foto: Imago Images /Antonio Guillem/ Panthermedia

Berlin - In der Corona-Krise leuchtet sie in grellem Rot von Plakaten in Apotheken, von Kacheln in Social Media Tweets. Und sie flimmert über Leinwände in U-Bahnhöfen: Berlins zentrale Beratungshotline 030 – 6110300 für Frauen, die in ihren eigenen vier Wänden misshandelt werden. Dennoch blieb es im März, zu Anfang des Shutdowns, „unheimlich ruhig“ bei der Hotline, die unter anderem vom BIG e.V. betrieben wird. So zumindest formuliert es Doris Felbinger, Geschäftsführerin von BIG. Seit den ersten Lockerungen aber habe sich das geändert: In den zwei Wochen ab dem 23. April sei die Zahl der Anrufe um 30 Prozent gestiegen. „Ebenfalls um 30 Prozent gestiegen ist der Anteil der Frauen, die als direkt Betroffene anrufen“, so Felbinger.

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