Berlin - Als Julius Bolz vor knapp drei Jahren in Berlin das Start-up Lendis gründete, wussten allenfalls Biertrinker mit Corona etwas anzufangen, und Präsenzarbeit in deutschen Großraumbüros war so selbstverständlich wie die vernachlässigte Grünpflanze neben dem Papierkorb. Doch inzwischen hat sich viel verändert. „Corona hat unser Geschäft beflügelt“, sagt Bolz mit einer für einen Jungunternehmer überraschenden Bescheidenheit. Tatsächlich hat die Pandemie die Umsätze von Lendis explodieren lassen. Denn das Start-up vermietet Büromöbel und Computer im monatlich kündbaren Abo-Paket und wurde somit zum gefragten Problemlöser im plötzlich entfachten Homeoffice-Boom. „Es hätte nicht besser laufen können“, sagt Bolz.

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