Berlin - Der August startet in Berlin und Brandenburg mit wechselhaftem Wetter. Nach Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bleibt es in Berlin und Brandenburg am Donnerstag bewölkt, vereinzelt soll es zu Schauern kommen. Die Höchstwerte betragen 23 bis 26 Grad. Im Tagesverlauf soll die Unwettergefahr zunehmen. Der DWD rechnet am Nachmittag mit Gewittern und Starkregen mit Hagel. In der Nacht soll sich das Wetter beruhigen und die Temperaturen auf 16 bis 12 Grad abkühlen. Das wechselhafte Sommerwetter soll voraussichtlich bis Samstag anhalten.

Feuerwehr meldete Ausnahmezustand am Mittwochabend

Auch am Mittwochabend kam es zu Gewittern und Strakregen in Berlin. Die Berliner Feuerwehr rief zeitweilig wegen starken Regens vorsorglich den Ausnahmezustand Wetter aus. Die Rettungskräfte zählten bis 21.30 Uhr rund 116 wetterbedingte Einsätze. Dies teilte die Feuerwehr auf Twitter mit. Insgesamt waren zudem sechs Freiwillige Feuerwehr unterstützend im Einsatz.

Die Berliner waren aufgerufen, kleinere Wetterschäden selbst zu beheben. Ausnahmezustand bedeutet, dass Einsätze je nach Wichtigkeit bearbeitet werden und nicht nach der Zeit des eingehenden Notrufes.

Der Deutsche Wetterdienst hatte bis in die Nacht zum Donnerstag hinein örtlich starke Gewitter, teils mit Starkregen um die 20 Liter pro Quadratmeter in der Stunde und kleinkörnigen Hagel vorhergesagt. 

Vor allem im Osten standen Straßen unter Wasser, so die Riesaer Straße und die Louis-Lewin-Straße in Hellersdorf.

An den Berliner Flughäfen, insbesondere in Schönefeld, kam es zu zahlreichen Verspätungen. Auch die Abfertigung der Reisenden stockte. (dpa/BLZ)