BerlinDie Zahl der Wohnungen der landeseigenen Unternehmen wächst weiter - durch Zukauf und Neubau. Die Gewobag teilte am Dienstag mit, dass sie von der börsennotierten Deutsche Wohnen ein Hochhaus mit 116 Wohnungen und drei Gewerbeeinheiten an der Franz-Künstler-Straße in Kreuzberg erworben habe. Außerdem übernimmt die Gewobag bei der Transaktion angrenzende Grundstücke, die mit dem Hochhaus-Areal eine Gesamtgröße von 8500 Quadratmetern ergeben. „Die bisher unbebauten Flächen ermöglichen uns eine Arrondierung und Optimierung der Bebaubarkeit unseres Nachbargrundstücks, der Alten Jakobstraße 4“, sagte Gewobag-Chef Markus Terboven. Der Besitzübergang soll im ersten Quartal 2021 vollzogen werden. Alle Mieter würden schriftlich über den Eigentümerwechsel informiert, heißt es.

Die Degewo setzt unterdessen auch auf den Bau von Wohnungen im westlich von Berlin gelegenen Falkensee, wie das landeseigene Unternehmen am Dienstag mitteilte. Eine Tochtergesellschaft der Degewo plant danach entlang der Falkenstraße/Adlerstraße die Erweiterung des bestehenden Wohnquartiers, der Parkstadt Falkensee. Vorgesehen sind 19 Wohngebäude mit 414 Wohnungen. Der Baubeginn für die ersten 59 Wohnungen ist für Anfang März 2021 geplant. Bis März 2023 soll alles fertig sein. Die ersten Wohnungen sollen im dritten Quartal 2022 bezogen werden können.

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