Berlin - Franziska Schulte ist entsetzt. Um rund 50 Prozent soll ihre Kaltmiete steigen – von jetzt rund 346 auf rund 520 Euro. „Eine solche Miete könnte ich mir nicht leisten“, sagt sie. Der Vermieter, die zur deutsch-österreichischen Buwog Group gehörende Tempelhofer Feld GmbH, will in der Siedlung in der Tempelhofer Gontermannstraße 232 Wohnungen „sanieren“. So sollen unter anderem die Fassaden, Keller und Dächer gedämmt werden. Außerdem will der Vermieter eine Gegensprechanlage einbauen.

Das Problem für die Mieter: Der Vermieter darf elf Prozent der Modernisierungskosten auf die jährliche Miete umlegen. Und das will er tun. Durch die Modernisierung soll sich die Miete in den 20er-Jahre-Bauten um 2,81 Euro je Quadratmeter erhöhen. Im Schnitt steigt die Quadratmeter-Miete von 5,85 auf 8,66 Euro (kalt).

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