Berlin - Vor dem Stamm der 200 Jahre alten Eiche, die am Rande eines kleinen Grünauer Parks in der Regattastraße steht, bleiben Spaziergänger stehen. Ein gelbes Schild am Stamm des blattlosen Baumes, das seit wenigen Tagen dort hängt, weist darauf hin, dass ein unbekannter Täter eine „vorsätzliche Baumabtötung“ versucht habe. Es werden Zeugen gesucht. „Die vorsätzliche Schädigung bis hin zur Tötung mit so enormer krimineller Energie macht betroffen und fassungslos zugleich“, ist auf der Mitteilung des Grünflächenamtes zu lesen. Der Baumhasser ist mittlerweile ein Fall für den Staatsanwalt.

Wie berichtet, wurde die Eiche Opfer eines Giftanschlags. Am 10. Juni dieses Jahres hatten Mitarbeiter des Grünflächenamtes bei einem regelmäßigen Rundgang auch die 20 Meter große Eiche am Park kontrolliert und massive Absterbesymptome festgestellt. Bei der Untersuchung des Stamms wurde am Fuß des Baumes ein Bohrloch festgestellt. Der Täter hatte eine Art Lösungsmittel in das Loch gekippt.

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