Karsten F. hat den Kampf verloren. Am Montag starb der 57-jährige Polizist an Krebs. Die Krankheit könnte die Folge einer schweren Vergiftung sein, die sich der frühere Streifenpolizist und Schießlehrer auf Berlins maroden Schießständen über Jahre zugezogen hat. Das zumindest vermutet die Berliner Interessengemeinschaft Solidarischer Staatsbedienstete (BISS e.V.), die von der Schießstandaffäre betroffene Beamte vertritt. Nach Rechnung des Vereins wäre Karsten F. der bislang 13 Polizeibeamte, der in Zusammenhang mit den maroden und mit giftigen Schwermetallen belasteten Schießständen starb.

„Nach langer, vergeblicher Behandlung erlag der Polizeibeamte mit 57 Jahren seiner Krebserkrankung“, erklärte ein Vereinssprecher am Dienstag. F. sei „viele Jahre als Einsatz- und Schießtrainer in der Direktion Eins“ tätig gewesen. 1961 geboren, war er viele Jahre als Streifenpolizist unterwegs, später dann Einsatz- und Schießtrainer in der Direktion Eins. Und damit begann möglicherweise auch sein Leidensweg.

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