Es ist ein heißer Sommertag in Niederfinow. Hitze lastet auf dem Neubau des Schiffshebewerks am Rande des Barnimer Dorfes. An den Außenanlagen der Baustelle sieht man nur wenige Arbeiter, es wird heute vor allem in dem 53 Meter hohen Gebäude gewerkelt.

Träge dreht sich ein riesiger Kran, dessen Ausleger über dem Bauwerk schwebt. Von Zeit zu Zeit gleitet an seinen Stahlseilen eine gewaltige Metallkiste hoch, die dann neben dem neuen Hebewerk abgesenkt wird. In der Kiste liegen große Säcke voller Sand. Jeder Sack ist anderthalb Tonnen schwer. „Die Säcke waren unser Wasser“, sagt Raphael Probiesch und grinst über den verständnislosen Blick, den er für diesen rätselhaften Satz erntet.

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