Sarkastisch könnte man kommentieren: In Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt überwand die SPD die Fünf-Prozent-Hürde mühelos. Realistisch muss man sagen, dass sie dort wie zuvor schon in Bayern, Sachsen und Thüringen zur Splittergruppe herabgesunken ist. Anstatt wenigstens einen Teil der Ursachen bei sich zu suchen, plustert sich Thomas Oppermann, Chef der SPD-Fraktion im Bundestag, auf und behauptet, durch Deutschland gehe ein Riss, der „eine Gefahr für unsere Demokratie“ bilde. Oppermann will den angeblichen Riss mittels zusätzlicher Staatsmilliarden für sozial Schwächere zukitten, um ein neues „Wir-Gefühl“ zu erzeugen.

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