BerlinDer vom Abriss bedrohte Mäusebunker in Lichterfelde erhält eine Gnadenfrist mindestens bis zum kommenden Jahr – möglicherweise bleibt das ehemalige zentrale Tierlaboratorium der Freien Universität (FU) aber sogar länger stehen. Das geht aus der Antwort von Wissenschafts-Staatssekretär Steffen Krach (SPD) auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Katalin Gennburg hervor. 

Danach soll im Rahmen eines „wettbewerblichen Dialogverfahrens“ zur Entwicklung des Campus um das Klinikum Benjamin Franklin geklärt werden, was aus dem 1971 bis 1980 errichteten Sichtbetonbau an der Krahmerstraße werden soll. Stadtplaner und Denkmalschützer seien in das Verfahren einbezogen, heißt es in der Antwort des Staatssekretärs. „Erste belastbare Ergebnisse sollen im dritten Quartal 2021 vorliegen.“ In dem Dialogverfahren werde geprüft, ob eine weitere Nutzung des Gebäudes „strukturell, inhaltlich und wirtschaftlich sinnvoll und möglich ist“, so Krach. Von dem Ergebnis hänge ab, ob die Charité den Mäusebunker in ihre Planungen einbezieht, ihn abgibt oder aber ihren Abbruchantrag weiterverfolgt.

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