Berlin - Im Görlitzer Park soll sich ein 23-Jähriger an einem Pony sexuell vergangen haben. Der Vorfall ereignete sich am Freitagnachmittag vergangener Woche im Kinderbauernhof der Parkanlage. Die Polizei bestätigte den Vorfall gegenüber der Berliner Zeitung.

Wie die Berliner Morgenpost berichtet, soll eine Zeugin beobachtet haben, wie sich der Mann an dem Tier verging. Als der Täter die Zeugin bemerkte, ließ er von dem Pony ab und flüchtete. Da die aufmerksame Frau ein Foto von dem Vorfall gemacht hatte, konnten ihn sogenannte Parkläufer identifizieren und bis zum Eintreffen der Polizei festhalten.

Der Görlitzer Park ist als sozialer Brennpunkt bekannt

Nach Aussage einer Mitarbeiterin des Kinderbauernhofs bekam der 23-Jährige Haus- und Hofverbot. Es kam zur Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses durch sexuelle Handlungen.

Paragraf 183 a des Strafgesetzbuches sieht für Erregung öffentlichen Ärgernisses eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder Geldstrafe vor. Ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz kann eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder Geldstrafe nach sich ziehen.

Der Görlitzer Park ist als sozialer Brennpunkt bekannt und auf Grund der hohen Kriminalitätsrate im Fokus der Berliner Polizei.