Islamistische, rechts- und linksradikale Terroristen wollen ein jeweils unterschiedlich definiertes „Schweinesystem“ ins Chaos treiben. In Berlin geht es, folgt man den Internetseiten rings um die „Rigaer 94“, um „vermehrtes Attackieren von Schickimicki-Läden“, um „Abfackeln“ von Autos, um „aktives Eintreten für einen Umsturz“, um den „Hass auf das, was die Unterdrückten unterdrückt“. Letztere Empfehlung stammt von dem Salonkommunisten Sartre. Wie er zählen sich die Berliner Gewaltpropagandisten nicht selbst zu den Unterdrückten; sie verstehen sich als deren Vorkämpfer. Angesichts linker Gewalt spricht der Berliner Verfassungsschutz neuerdings davon, dass „der Schritt zur gezielten Tötung des politischen Gegners nicht mehr völlig undenkbar“ sei. Im Westberlin der 70er-Jahre hatte es solchen linken Terror gegeben: Kammergerichtspräsident Günter von Drenkmann wurde erschossen; Erwin Beelitz, Hausmeister des Britischen Jachtclubs, wurde Opfer einer für andere bestimmten Bombe. Zahllose Gewalttaten folgten.

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