Fast 30 Jahre lang teilte die Mauer Berlin in Ost und West. Eine breite Schneise, der Todesstreifen, zog sich mitten durch die Stadt. Mehr als 27 Jahre nach dem Fall der Mauer ist davon jedoch kaum noch etwas zu sehen. Neue Gebäude, Parks und Straßen sind entstanden.

An vielen Stellen sieht es so aus, als hätte es die Teilung der Hauptstadt nicht gegeben. Nur noch ein Streifen von Pflastersteinen markiert den Verlauf der ehemaligen Vorderlandmauer, die Westberlin vom Staatsgebiet der DDR trennte.

Doch wie würde es aus der Vogelperspektive aussehen, wenn sie Berlin abermals in Ost und West trennen würde? Mit Hilfe von Google Earth haben wir den innerstädtischen Verlauf der Mauer nachempfunden – und zwar im Berlin der heutigen Zeit.

Die Satellitenaufnahmen und 3D-Modelle zeigen das Berlin von 2009. Moderne Aufnahmen sind bei Google Earth noch nicht vollständig mit 3D-Modellen hinterlegt, daher haben wir uns für diese älteren Aufnahmen entschieden. Die Punkte, an denen die Mauer verlief, und die nun durch eine rote Linie verbunden sind, wurden per Hand gesetzt und können daher an manchen Stellen um wenige Meter vom Originalverlauf abweichen.

Das Flackern und Ruckeln an manchen Stellen des Videos sowie mögliche Darstellungsfehler bei der Mauerlinie sind nicht Ihrem Smartphone oder Computer geschuldet: Sie liegen an der immensen, mehr als 115 Gigabyte großen Datenmenge beim Erstellen des Videos mit Google Earth.

Falls Sie noch mehr über die Mauer und vor allem deren Ende wissen möchten, sollten Sie sich unser Storytelling-Projekt zum 25-jährigen Jubiläum des Mauerfalls ansehen.