Berlin - Bei dem Berliner Schnell-Lieferdienst Gorillas stehen die Zeichen auf Sturm. Nachdem bereits am Mittwochabend in Mitte zwei Auslieferungslager in der Torstraße sowie in der Charlottenstraße blockiert wurden, bestreikten am Donnerstag Kuriere des Unternehmens das Gorillas-Depot an der Prenzlauer Allee/Ecke Raumerstraße. „We want Santiago back“ hat jemand mit schwarzer Farbe an die weiße Hauswand gesprayt. Die Fahrer sind sauer.

Den Beschäftigten von Gorillas geht es um die Wiedereinstellung ihres Kollegen Santiago, dem gekündigt wurde, weil er zu spät zur Schicht erschienen war. Santiago habe sich noch in der Probezeit befunden, heißt es aus dem „Gorillas Workers Collective“, das den Protest organisiert hatte. Allerdings sei die Entlassung ihres Kollegen nur der Anlass für die Blockade. „Da steckt viel mehr dahinter“, sagt einer der GWC-Aktivisten, der anonym bleiben will.

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