Das Grabungsfeld zwischen Park Inn Hotel und Alexanderstraße. Ein Archäologe dokumentiert Gräber des Friedhofs der St. Marien- und Nikolaigemeinde. Die Mauerreste vor den Gräbern und neben dem Schirm gehören zum Fundament einer Exerzierhalle
Foto: ADB Dressler

Berlin - Ein ländlicher Ort vor der Stadtmauer, wo die Bauern und Kaufleute über alte Straßen aus dem Norden und Osten, aus Prenzlau oder Frankfurt an der Oder ankamen – das war der Platz vor dem Stadttor, der seit 1805 nach dem russischen Zaren Alexander heißt. Der älteste Plan von Berlin zeigt um 1652 die Gegend vor dem damaligen Georgentor unbebaut. Unbenutzt lag er allerdings nicht da. Vieh-, und Lebensmittelhändler tummelten sich vor dem wichtigsten Zugang zur Stadt. In Sichtweite stand der Galgen.

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