Im Jobcenter machte man ihr wenig Hoffnung. Sie sei ja älter als 50 und damit schwer vermittelbar, hieß es. Das war 2014. Anke Schiemann war 51 Jahre alt. Sie hatte ihren Job im Ticketverkauf für die Reichstagskuppel verloren, ihr Vater war an einem Gehirntumor verstorben. Sie fühlte sich ausgebrannt und in einer Sackgasse. Andere hätten vielleicht aufgegeben. Die Mutter von zwei erwachsenen Kindern aus Hohenschönhausen dagegen verordnete sich eine Auszeit. Sie bewarb sich als Granny Au-pair bei einer deutschen Familie in den USA. „Ich brauchte einfach neue Impulse“, sagt sie.

Viele gehen in die USA

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.