Berlin - Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) ist nach Vorwürfen der Vetternwirtschaft bei der Vergabe von Flüchtlingsheimen an vermeintlich unseriöse private Betreiber in die Kritik geraten. Sozialsenator Mario Czaja (CDU) will daher die Behörde mit Hilfe einer parteiübergreifenden Fachkommission unter besonderer Einbeziehung der Grünen grundlegend reformieren – und wurde vom Koalitionspartner gestoppt.

In der letzten Senatssitzung lehnte, wie berichtet, der noch amtierende Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) Czajas Vorschlag ab, ein entsprechendes parteiübergreifendes Gremium zu bilden und trug dem Sozialsenator auf, dazu erst mal eine Senatsvorlage zu erstellen. Wowereit stellte klar, dass die Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen exekutive Kernaufgabe sei und meinte damit, dass der Sozialsenator sich nicht aus der Verantwortung stehlen dürfe.

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