Swiecko - Reisende nach Polen werden vom polnischen Grenzschutz vorübergehend wieder kontrolliert. Vor allem an den grenzüberschreitenden Autobahnen gibt es seit Donnerstag und bis zum 16. Dezember stationäre Kontrollpunkte. An anderen Transferstellen entlang der deutsch-polnischen Grenze sowie in grenzüberschreitenden Zügen wird von mobilen Einheiten kontrolliert. Die Kontrollen erfolgen polnischen Behörden zufolge stichprobenweise. Hintergrund ist die UN-Klimakonferenz, die vom 3. bis 14. Dezember im polnischen Kattowitz (Katowice) stattfindet.

Eine Sprecherin der Bundespolizei im mecklenburg-vorpommerschen Pasewalk sagte am Donnerstag, die polnische Seite habe nach Mitternacht mit Kontrollen an der Autobahn 11 begonnen. Auch die Grenzen zu Brandenburg und Sachsen sind betroffen.

Ziel der Kontrollen sei es, einen sicheren und ungestörten Verlauf der Klimakonferenz zu garantieren, teilte der polnische Grenzschutz mit. Kontrolliert wird auch an den Grenzen zu den anderen benachbarten Schengen-Staaten Tschechien, Litauen und Slowakei. Es seien nur Menschen betroffen, die nach Polen einreisen wollen. Die regulären Grenzkontrollen waren durch den Beitritt zum Schengen-Raum im Dezember 2007 weggefallen. (dpa)