Pamela Schobeß und Lars Döring.
Foto: Benjamin Pritzkuleit

Berlin - 23 Jahre – so lange lieben Pamela Schobeß und Lars Döring einander schon. Ebenso lange ist das Duo einer der vielen treibenden Motoren der Berliner Clubkultur. Lars Döring, detailverliebter Programmchef hinter jeder Nacht im Kreuzberger Club Gretchen. Und Pamela Schobeß, Personalplanerin, Orga-Chefin, Thekenchefin und Garderobiere in einem, außerdem Mitglied im Vorstand der Berliner Clubcommission. Er kreativ und zurückhaltend, sie strukturiert und ungeduldig. „The good guy and the bad guy”, sagt Schobeß.

Kennengelernt haben sie sich 1997 im Icon, damals Dörings noch recht frischem Club in Prenzlauer Berg. Beide sind 23, schon auf dem Weg zur Veranstaltung fällt Schobeß Döring an der Ampel auf, erzählt er. Im Club erkennt er sie sofort wieder. Schobeß allerdings ist gestresst, muss in der Kälte warten – und kann Dörings Club erstmal nicht ausstehen. Eigentlich hört sie Metal und Crossover. Es ist ihre erste elektronische Clubnacht in Berlin überhaupt. Sie mag Paul van Dyk, den DJ, nicht, sie findet das Publikum schrecklich. „Ich war voll genervt. Lars ist mir positiv aufgefallen. Er war der einzige Mann da, der lange Haare hatte“, sagt sie und lacht. Erst als Schobeß den Club schon verlassen hat, rennt Döring ihr hinterher, fragt sie im Winter im T-Shirt auf der Straße nach ihrer Nummer.

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