Berlin - Seit Mazedonien 1991 als Staat aus dem zerfallenden Jugoslawien hervorging, wird es von Griechenland drangsaliert und boykottiert. Der Grund: Nur die nordgriechische Provinz Mazedonien mit ihrer Hauptstadt Thessaloniki solle diesen historischen Namen führen dürfen. Nach ewig langer europäischer Moderation fand sich im vergangenen Jahr ein Kompromiss: Mazedonien hat sich in Nordmazedonien umbenannt. Aber laut Umfragen reicht das zwei Dritteln der Griechen nicht. Sie finden, die Landschaftsbezeichnung Mazedonien und damit der Rückgriff auf den eroberungssüchtigen Makedonenkönig Alexander den Großen (356–323 v. Chr.) gehöre allein ihnen.

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