Berlin - Es hat schon viele Knopfdrücke von Politikern in der deutschen Geschichte gegeben. Nicht alle haben wirklich etwas verändert. Unvergessen etwa, was 1987 nach dem Knopfdruck des damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht (CDU) im Kraftwerk Buschhaus passierte: Nämlich nichts. Albrecht wollte die, wie er sie nannte, „umweltfreundlichste Rauchgasentschwefelungsanlage, die es zur Zeit auf der Welt gibt“, einschalten. Später kam heraus, dass die Anlage nie in Betrieb gegangen ist.

Das zumindest konnte Michael Müller (SPD) am Montag nicht passieren. Als der Regierende Bürgermeister zur Mittagszeit den Knopf für den „Start der letzten Gründungsarbeiten für das House of One“ an der Gertraudenstraße in Mitte drückte, liefen die Arbeiten für alle Anwesenden auf der Baustelle laut hörbar bereits. 

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.