Berlin wird gern mal mit Venedig verglichen. Kein Wunder – schließlich hat die Metropole an Spree, Havel und Dahme mehr Brücken als die italienische Perle an der Adriaküste. Nun wird eine weitere Ähnlichkeit offensichtlich: zu viel Wasser. Berlin, das mitten im Urstromtal auf sumpfigem Gebiet errichtet wurde und sein Wasser aus dem Grundwasser bezieht, hat ein Riesenproblem: Weil der Wasserverbrauch sinkt, steigt der Grundwasserspiegel. Wie die KWS Geotechnik GmbH errechnet hat, ist der Spiegel in Berlin seit 1989 vielerorts um 50 bis 100 Zentimeter gestiegen, in einigen Gegenden sogar um mehr als einen Meter. Schon seit Jahren klagen Bewohner von Siedlungsgebieten über feuchte Keller, nun hat das Grundwasser auch prominente Gebäude erreicht: Im Roten Rathaus steht das Wasser, im Konzerthaus am Gendarmenmarkt ebenso wie im Rathaus Reinickendorf.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.