Gruselfund bei Bauarbeiten in der Karl-Liebknecht-Straße in Mitte: Was steckt hinter der Leiche am Alexanderplatz?

360.000 Menschen gehen täglich über den Alexanderplatz und die angrenzenden Straßen. Schaurig: Mehrere Jahrzehnte lang liefen sie unbemerkt über eine Leiche. Denn in der Karl-Liebknecht-Straße, schräg gegenüber vom Hofbräuhaus, machten Bauarbeiter jetzt einen gruseligen Fund: Wie die Berliner Zeitung erfuhr, buddelten die Männer mehrere menschliche Knochen aus.

In nur einem Meter Tiefe stießen die Bauarbeiter am vergangenen Donnerstag auf die Überreste eines bisher noch unbekannten Menschen. Die Polizei bestätigte den Fund gegenüber dieser Zeitung, machte aber keine weiteren Angaben zur Herkunft der Knochen.

Eine Frau aus den 70er-Jahren

„Die sterblichen Überreste der Person liegen derzeit in den Räumen der Gerichtsmedizin“, so ein Sprecher. Nun müsse im Rahmen eines Todesermittlungsverfahrens zunächst geklärt werden, wie alt die Knochen tatsächlich sind und ob es sich möglicherweise „nur“ um ein Todesopfer aus den Zeiten des Zweiten Weltkriegs handelt.

Gegen diese These spricht jedoch, dass am Fundort der Leiche in der Vergangenheit schon öfter Bauarbeiten durchgeführt wurden, ohne dass jemals Knochen gefunden wurden. 

Zudem sollen die Ermittler vor Ort gegenüber den Bauarbeitern am vergangenen Donnerstag gesagt haben, dass es sich bei der gefundenen Leiche um „eine Frau aus den 70er-Jahren“ handelt. Ob diese Vermutung von bei den Knochen gefundenen Indizien wie etwa Ausweispapieren herrührt, ist bislang unklar.

Doch in diesem Fall müssten die Ermittler der Berliner Polizei tatsächlich von einem Verbrechen ausgehen. Eines, das möglicherweise jahrzehntelang unentdeckt blieb – bis jetzt.