An zahlreichen öffentlichen Plätzen in Berlin hängen seit dem Wochenende 30 selbstgebaute Schaukeln. Für die Guerilla-Aktion erklärt sich eine anonyme Gruppe verantwortlich. Alle Spielgeräte entsprächen den strengen Vorschriften der Berliner Gesetzgebung, heißt es auf der Website namens "Einfach so" der Aktivisten.

Nur das Ordnungsamt sei über die Installation nicht vorab in Kenntnis gesetzt worden. Das sollte am Montag nachgeholt werden. Dort wusste auf Nachfrage der Berliner Zeitung am Nachmittag aber noch niemand etwas davon.

Die Schaukeln hängen zum Beispiel an der Oberbaumbrücke, dem Weinbergspark in Mitte oder dem Dreiländereck in Kreuzberg – und sie erfreuen sich bei den Passanten großer Beliebtheit. Verschaukelt fühlt sich keiner. Aber was steckt hinter dieser Aktion?

Die Aktivisten bezeichnen sich selbst als Baumeister und nennen als Grund für ihre Aktion nicht etwa eine politische Botschaft, sondern einfach Spaß am Leben. „Mal eben ein Schmunzeln für alle. Mal eben ein bisschen Leichtigkeit in den Tag gepustet. So einfach einfach so“. (BLZ)