Berlin - Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ziehen Maskenverweigerer immer häufiger zur Verantwortung. Bis Mitte Februar wurden rund 8200 Vertragsstrafen à 50 Euro gegen Fahrgäste verhängt, weil sie Mund und Nase nicht ordnungsgemäß bedeckt hatten. Das teilte Jannes Schwentu, Sprecher des Landesunternehmens, der Berliner Zeitung auf Anfrage mit. Die Zahl dieser Sanktionen hat den aktuellen BVG-Angaben zufolge in den vergangenen Wochen deutlich zugenommen.

Eigentlich ist alles klar: Seit dem 27. April 2020 müssen Nutzer des Nahverkehrs in Berlin Mund und Nase bedecken. Masken schützen vor allem deren Träger, aber auch die Menschen im Umkreis. Seit dem vergangenen Juli belegt die BVG Maskenmuffel mit einer Vertragsstrafe in Höhe von 50 Euro. Sie war damit das erste Verkehrsunternehmen in Deutschland, das eine solche Sanktion ermöglichte. Die rund 225 unternehmenseigenen Sicherheitskräfte und die Mitarbeiter der Wisag sind befugt, die Strafe zu verhängen. Seit dem 24. Januar reichen einfache Stoffmasken in Berlin nicht mehr aus, in Fahrzeugen und Bahnhöfen sind nun medizinische Masken zu tragen.

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