In Berlin sind preisgünstige Wohnungen rar, doch ausgerechnet viele Sozialwohnungen stehen leer. Von rund 142.000 Wohnungen, die mit öffentlicher Förderung entstanden sind, waren im vergangenen Jahr 5,2 Prozent, also mehr als 7000 Wohnungen, nicht vermietet. Das geht aus der am Mittwoch veröffentlichten Antwort der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Katrin Lompscher hervor.

„Das ist verwunderlich vor dem Hintergrund der Wohnungsknappheit in Berlin“, sagte Lompscher. Am größten ist der Leerstand in Spandau, am niedrigsten in Treptow-Köpenick. Hauptgrund dürften die hohen Mieten in den Sozialwohnungen sein. Bewohner einer Sozialwohnung mussten im vergangenen Jahr im Schnitt eine Kaltmiete von 5,74 Euro je Quadratmeter Wohnfläche bezahlen.

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