Opfer von Gewalt in den eigenen vier Wänden sind meist Frauen und Kinder.
Foto: imago image /Panthermedia

Berlin - Ein zertrümmertes Mittelgesicht, Frakturen des Jochbeins, ein kaputtes Nasenbein, Angriffe gegen den Hals. Die Fälle, die die Ärzte der Berliner Gewaltschutzambulanz seit dem Ende des Lockdowns meist bei misshandelten Frauen behandeln mussten, sind furchtbar, die Verletzungen schwerer als zu „normalen Zeiten“. Das sagt Saskia Etzold, die Leiterin der Berliner Gewaltschutzambulanz, an diesem Donnerstag. Die Corona-Pandemie habe zu einem spürbaren Anstieg von Fällen häuslicher Gewalt geführt und zu deutlich schwereren Verletzungen. „Alle Befürchtungen, die wir am Anfang der Pandemie hatten, sind wahr geworden“, erklärt die promovierte Rechtsmedizinerin.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.