Berlin - Es muss ein ganz heißer Tipp gewesen sein. Als sich am Mittwoch ein Insasse der Justizvollzugsanstalt (JVA) Charlottenburg bei der Polizei meldete und erzählte, dass drei Mitgefangene eine scharfe Pistole besäßen, gingen alle Alarmlampen an. Die Justizverwaltung wurde informiert. Nachdem in den Zellen der drei Männer – mindestens einer stammt nach Justiz-Angaben aus dem Rocker-Milieu – nichts gefunden wurde, entschied man sich dazu, alle Zellen der Haftanstalt zu durchsuchen.

Die Staatsanwaltschaft rückte mit drei Vernehmungsteams an. Während Justizbeamte die Wohnräume durchkämmten, suchten Polizisten mit Hilfe von Hunden und Metalldetektoren auf dem Freigelände, in Baumkronen oder unter Gebüschen. Wo man glaubte, Grabungsspuren gefunden zu haben, wurde gebuddelt. Die Waffe wurde jedoch nicht gefunden.

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