Berlin - Rodeln im Winter und ein Feierabendbier im Frühjahr, denn auf der Pyramide scheint die Sonne am längsten: Gefühlt entdecken immer mehr Menschen den Hügel neben der Minna-Todenhagen-Brücke in Niederschöneweide für sich. Besonders während der Pandemie. Doch bei dem begrünten „Aussichtspunkt“ handelt es sich um einen Berg aus Chemieabfällen. Hier türmen sich Blausäureverbindungen, Arsen, Quecksilber und Lösungsmittel vermischt mit Erde zu einer elf Meter hohen Pyramide auf.

Und was macht Berlin? Baut einfach einen Zaun drumherum, denn die Entsorgung wäre zu teuer. Gelbe Verbotsschilder sollen die Menschen davon abhalten, die Absperrung zu überwinden. Leider sind die Schilder nicht etwa mit Worten versehen wie „Chemieabfälle“ oder einem Totenkopf. „Privatgrundstück. Betreten verboten!“, steht dort.

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