Für den Abend steht noch Krafttraining auf dem Plan. Mayada Al-Sayad weiß schon, was sie erwartet: In den Gesichtern der muskelbepackten Männer im Fitnessstudio wird sich eine Frage abzeichnen: „Was will die denn hier?“ Die 23-Jährige amüsieren die skeptischen Blicke, nur selten verirrt sich eine Frau in den Freihantelbereich, noch dazu mit einer Körpergröße von nur 1,60 Meter. „Aber ein bisschen muss ich halt für meine Stabilität arbeiten“, sagt die Marathonläuferin, die für den nächsten Sommer schon feste Reisepläne hat: Rio de Janeiro. Bei den Olympischen Spielen startet sie für Palästina.

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