Schönefeld - Im Zusammenhang mit Korruptionsvorwürfen auf der BER-Baustelle nehmen die Ermittler weitere Firmen unter die Lupe. Details wollte die Staatsanwaltschaft Neuruppin mit Verweis auf das Verfahren gegen den Chef des Märkischen Abwasser-Zweckverbandes aber nicht nennen.

Der 62-Jährige und ein Unternehmer (60), dessen Rohrleitungsbau-Betrieb die Trink- und Abwasserleitungen am Flughafen verlegt hat, waren am 24. Januar wegen Verdunklungsgefahr verhaftet worden und sind in Untersuchungshaft. Bislang haben sie sich zu den Vorwürfen nicht geäußert, so ein Behördensprecher am Mittwoch.

Die Verbandsversammlung - Kontrollorgan des Zweckverbandes - will an diesem Donnerstag in einer Sondersitzung beraten, wie es weitergehen soll. (dpa)