Erst ging es ausschließlich um Korruption, doch jetzt ist auch von illegalen Absprachen von Firmen am neuen Schönefelder Flughafen die Rede. Der frühere Technikchef des Flughafenprojekts BER, Jochen Großmann, muss sich weiteren Vorwürfen stellen. Die Staatsanwaltschaft Neuruppin bearbeitet seit Kurzem auch noch ein zweites Ermittlungsverfahren gegen ihn, teilte der Leitende Oberstaatsanwalt Gerd Schnittcher der Berliner Zeitung am Montag auf Anfrage mit.

„Wir haben es von unseren Kollegen aus Cottbus übernommen“, sagte er. In dem zweiten Verfahren geht es um den Verdacht wettbewerbsbeschränkender Absprachen bei der Erteilung von Planungsaufträgen für die BER-Entrauchungsanlage, hieß es. Dem Vernehmen nach untersuchen die Ermittler Vorwürfe, wonach Unternehmen unter der Beteiligung Großmanns Angebote und Kalkulationen für Arbeiten am Flughafen abgesprochen haben sollen. Dazu waren Anfang Juni Anzeigen in Cottbus eingegangen.

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