Die Empfehlung des Brandenburger Rechnungshofs ist  klar.  Die Flughafengesellschafter sollten überlegen, ob sie eine Frage nochmals prüfen lassen: Wer haftet für die  Fehlleistungen und Versäumnisse, die 2010 bis 2013 während der kritischsten Phase des  Projekts BER geschahen?

Das rät der Rechnungshof in seinem Bericht zum Flughafendesaster,  Rechnungshofdirektor Hans-Jürgen Klees bekräftigte dies am Dienstag. Doch die rot-rote Koalition in Potsdam nahm die Empfehlung, die Verantwortung des Aufsichtsrats und anderer Organe der Flughafengesellschaft   ein zweites Mal beleuchten zu lassen, nicht an. Sie stimmte gegen einen Antrag des Abgeordneten Christoph Schulze (BVB/ Freie Wähler),  eine unabhängige Prüfung in Auftrag zu geben.

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