Der Anruf war wichtig. Florian Mausbach, ehemaliger Präsident des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, stand am Dienstagmittag gerade in der Küche, als ihn seine Frau ans Telefon rief. Berthold Beitz war in der Leitung. Der 98 Jahre alte Ehrenvorsitzende des Aufsichtsrats des ThyssenKrupp-Konzerns wollte Mausbach eine wichtige Mitteilung machen. Und zwar, dass der Technologiekonzern auf den umstrittenen Bau seiner Hauptstadtrepräsentanz direkt vor dem denkmalgeschützten Staatsratsgebäude in Mitte verzichtet.

„Herr Mausbach, wir bauen das nicht“, habe Beitz zu ihm am Telefon gesagt, berichtete Mausbach am Mittwoch dieser Zeitung. „Den Glaskubus vor dem Staatsratsgebäude?“, habe er Beitz gefragt. „Ja, wir bauen das nicht“, habe dieser daraufhin geantwortet.

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