Eine Anwohnerin hat am Montag Klage gegen die geplanten Gemeinschaftsunterkünfte für Flüchtlinge auf dem Gelände der früheren Lungenklinik in Heckeshorn eingereicht. Der Klägerin gehört ein Grundstück, das unmittelbar an das Klinikgelände am Wannsee angrenzt.

Sie macht ihren „Gebietserhaltungsanspruch“ geltend, sieht also den gültigen Bebauungsplan als verletzt an. Wie es in einer Erklärung ihrer Anwälte aus Regensburg heißt, beruft die Klägerin sich zudem auf folgende Festsetzung im Bebauungsplan: „Von den Anlagen im Sondergebiet dürfen keine Belästigungen oder Störungen ausgehen, die für die Umgebung unzumutmar sind.“

Initiative „Wannsee 300“ unterstützt Klage

Die Initiative „Wannsee 300“, die die Klage unterstützt, begründete ihr „Nein“ zu den Flüchtlingsheimen auf dem Gelände etwa damit, dass die Verkehrssituation in Heckeshorn 1.800 Menschen zusätzlich nicht verkrafte.