Berlin - Im Streit um den Mieterschutz für mehrere tausend Wohnungen in Berlin ist das schwedische Unternehmen Heimstaden offenbar bereit, weitgehende Zugeständnisse zu machen. Dazu soll gehören, dass Heimstaden in Milieuschutzgebieten für 20 Jahre auf die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen verzichten will, wie die Berliner Zeitung am späten Mittwochabend erfuhr.

Das Unternehmen kommt damit Forderungen aus Senat und  Bezirken entgegen, die sich seit Wochen für eine solche Regelung stark gemacht haben. Heimstaden soll sich außerdem bereit erklären, auf Luxusmodernisierungen und die kostenträchtige Errichtung von Balkonen oder Aufzügen in Milieuschutzgebieten zu verzichten. Festgeschrieben werden sollen die Zusicherungen des besonderen Mieterschutzes in einer Vereinbarung, mit der Heimstaden die Ausübung des gesetzlichen Vorkaufsrechts durch die Bezirke abwenden will. Eine solche Übereinkunft wird deshalb Abwendungsvereinbarung genannt.

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