Berlin - Die Lösung ist so einfach und naheliegend, dass man sich fragt, warum erst jetzt jemand darauf gekommen ist. Simon Schmidt lacht. „Die Idee ist das eine, machen das andere“, sagt er. Der 36-Jährige ist Teil von Vattenfalls Glasfaser-Projekt, das gestartet wurde, nachdem die Strategen des Energieversorgers auf der Suche nach neuen Geschäftsmodellen das Potenzial des eigenen Fernwärmenetzes unter hauptstädtischem Pflaster entdeckt hatten. Denn dieses besteht nicht nur aus Leitungen und Rohren, sondern in seiner Besonderheit aus einem Tunnelsystem, das den Ost- und den Westteil der Stadt gleichermaßen durchzieht. Dort sollen nun Kabel für schnelles Internet verlegt werden. Ohne Tiefbauarbeiten, ohne langwierige Genehmigungsverfahren, ohne gesperrte Straßen.

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