Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr am Ort des Geschehens am S- und U-Bahnhof Wuhletal in Hellersdorf im Ortsteil Biesdorf. 
Foto: Morris Pudwell

BerlinIn der Nacht zu Freitag kam es am S- und U-Bahnhof Wuhletal in Hellersdorf zu einem schweren Zwischenfall, bei dem ein Mann lebensgefährlich verletzt wurde. Der Fahrer eines Busses des dortigen derzeit eingerichteten Schienenersatzverkehrs wurde zwischen seinem und einem davor stehenden Bus eingequetscht, als sich das hintere Fahrzeug aus noch unbekannter Ursache in Bewegung setzte. 

Nach ersten Informationen von vor Ort habe sich der Mann während seiner Pause gegen 2.35 Uhr erst außerhalb seines Fahrzeugs befunden, als sein Bus sich in Bewegung gesetzt haben und auf den davor stehenden Bus zugerollt sei.

Rettungskräfte reanimierten den Schwerverletzten

Daraufhin soll der Fahrer versucht haben, seinen eigenen Bus aufzuhalten und stellte sich dabei offenbar vor den rollenden Gelenkbus. Das Fahrzeug presste ihn in der Folge so heftig gegen den davor geparkten Bus, dass die Frontscheibe brach. Laut Polizei dauerte es „etliche Minuten, bis ein zufällig vorbeikommender Passant auf den Mann aufmerksam wurde und die Feuerwehr alarmierte.“

Als die Rettungskräfte eintrafen, war der Mann nicht mehr zwischen den Bussen eingequetscht. Wer ihn befreit hatte und, war am frühen Morgen zunächst unklar. Der schwer verletzte Fahrer musste vor Ort reanimiert werden. Anschließend wurde er in das Unfallkrankenhaus Berlin nach Marzahn (UKB) gebracht.