Berlin - Der Streit um das Flüchtlingsheim in Berlin-Hellersdorf beschäftigt nun auch die Bundespolitik. Für seine Forderung nach einem Krisentreffen von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden erntete der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach am Mittwoch allerdings nur Kritik. Bosbach hatte in der Saarbrücker Zeitung ein solches Treffen vorgeschlagen, um das Thema nicht den Rechtspopulisten zu überlassen.

Der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Michael Hartmann, erklärte, die SPD fordere schon seit Langem, dass der Bund die Länder und Kommunen bei der Bewältigung der Flüchtlingsproblematik nicht allein lasse. Jetzt ein Treffen vorzuschlagen, komme ein bisschen spät. „Ich frage mich sowieso, wo ist eigentlich die Bundesregierung bei dem Thema, was macht der Innenminister?“, sagte Hartmann der Berliner Zeitung.

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