Seit Montag gehen die ersten 20 Mädchen und Jungen aus dem umstrittenen Hellersdorfer Flüchtlingsheim zur Schule. Sie wurden mit Schultüten in Grund- und Sekundarschulen der Umgebung begrüßt. Sechs Lehrer werden in sogenannten Willkommensklassen eingesetzt, wo die Kinder zunächst Deutsch lernen sollen.

Am 19. August waren die ersten Flüchtlinge in Hellersdorf eingezogen, hässlichste Szenen spielten sich dabei ab. Denn Anwohner waren durch eine von Rechtsextremisten initiierte, vorgebliche Bürgerinitiative (BI) Marzahn-Hellersdorf aufgehetzt worden. Am Ankunftstag der Asylbewerber posierte ein Mann mit Hitlergruß. Helfer der Flüchtlinge richteten daraufhin einen Infopoint, eine Anlaufstelle, direkt gegenüber dem Heim ein.

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