Berlin - Wenn Christian Krüger an einer Ampel wartet und ihm bei rot eine Fußgängerin entgegenkommt, dann hebt er drohend den Finger. Aber er lächelt dabei. Und die Ertappte zieht schuldbewusst die Schultern hoch. Denn Christian Krüger trägt Uniform. Er ist Kontaktbereichsbeamter in Mitte, einer von 21. Und er nimmt seine Aufgabe sehr ernst. Täglich dreht er in dem Kiez zwischen Torstraße, Alter Schönhauser, Münz-, Roch-, Dircksen- und Karl-Liebknecht-Straße seine Runden und achtet auf Regelverstöße aller Art. Sein besonderes Augenmerk gilt in dieser Gegend den Fahrrädern. Nicht nur den geklauten. Auch den herrenlos abgestellten. Davon profitiert der gemeinnützige Verein Goldnetz.

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